Rosengartentram & Rosengartentunnel
Mobilität sicherstellen – Lebensqualität steigern
  • Handlungsbedarf

    Die Rosengartenstrasse wurde bis 1972 als Teil der Westtangente zur vierspurigen Hauptverkehrsstrasse ausgebaut, als Provisorium für den Durchgangsverkehr. Seit der Eröffnung der Westumfahrung im Jahr 2009 macht der Transitverkehr durch die Stadt nur noch einen Bruchteil des Verkehrs auf der Rosengartenachse aus. Rund 60% führt heute von einem Ort ausserhalb zu einem Ort innerhalb der Stadt Zürich oder umgekehrt. Ein Drittel ist rein städtischer Binnenverkehr.

    Stau und Verkehrsüberlastungen gehören seit 45 Jahren zum gewohnten Bild am Rosengarten. Verkehrsteilnehmer müssen fast ganztags mit Verzögerungen und Wartezeiten rechnen und auch der Busverkehr der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) ist beeinträchtigt. Zudem zerschneidet die Verkehrsschneise das Siedlungsgebiet und behindert eine Entwicklung der umliegenden Quartiere. Die Strasse belastet überdies die umliegenden Wohngebiete mit Lärm und Luftschadstoffen. Sie ist in ihrer heutigen Form somit nicht verträglich mit der umliegenden Siedlung und beeinträchtigt die Lebensqualität der Bevölkerung erheblich.

    Die politischen Diskussionen über mögliche Lösungen werden auf kommunaler und kantonaler Ebene seit Jahrzehnten geführt. Der Regierungsrat und der Stadtrat sind sich einig, dass eine Lösung für die Rosengarten- und Bucheggstrasse gefunden werden muss. Deshalb haben Stadt und Kanton seit 2011 erstmals gemeinsam einen verkehrsträgerübergreifenden Lösungsansatz erarbeitet, der sowohl die Mobilität in Zukunft sicherstellt als auch die Lebensqualität in den betroffenen Quartieren steigert.